DSDS 2018: Ella Sailer darf nach Südafrika reisen

Ella Sailer

Ella Sailer

Seit in der Nacht von Samstag auf Sonntag klar war, dass Ella Sailer bei "Deutschland sucht den Superstar" unter den besten 24 Teilnehmern steht, hat die junge Tirolerin alle Hände voll zu tun: "Ich habe die ganze Nacht am Handy bei Facebook und Instagram Nachrichten beantwortet", schildert die 18-jährige Studentin aus Innsbruck, die ursprünglich aus Sistrans stammt und in der ersten Runde gemeinsam mit ihrer Schwester Greta auftrat. Ellas Traum ging am Samstagabend weiter.

Freunde, Bekannte und viele neue Fans beglückwünschen sie seitdem zu einem charmanten DSDS-Auftritt, bei dem sie mehr oder weniger gedrängt wurde, ein Lied von Helene Fischer ("Achterbahn") zum Besten zu geben. Obwohl Schlager nicht die Welt des bekennenden Justin-Bieber-Fans ist, geriet selbst Chef-Juror Dieter Bohlen ins Schwärmen. "Das hast du prima gemacht, da kommt was rüber", sagte der Pop-Titan über die Stimme der Tirolerin. Mit ihrem Auftritt vollends zufrieden war er nicht, gewohnt bissig meint­e er: "Wenn du dich nur mal besser verkaufen würdest. Du stehst da wie ein Kasten."

Bumm, das hat gesessen. Und das bei einer Cheer­leaderin, die regelmäßig bei den Swarco Raiders Tirol ihre Tanzkünste unter Beweis stellt. "Da ich das Lied nicht kannte, habe ich mich aufs Singen konzentriert. Das war mir wichtiger. Und gut tanzen kann ich nur, wenn ich die Musik gut finde und fühle. Das war aber Schlager", erklärt sie im Gespräch mit der TT. Ihr­e Stimme begeisterte aber so sehr, dass die Jury über die Tanzeinlage hinwegsah und ihr das Ticket in die nächste Runde übergab. "In deinem Blut schwimmen Noten", schwärmte Bohlen über das Gesangstalent der Tirolerin.

Die Aufzeichnung der nächsten Sendung fand bereits im Dezember in Südafrika statt. Verraten, wie erfolgreich sie dort war, darf die 18-Jährige noch nicht. Aber egal, ob sie weiterkommt oder nicht, Ella Sailer wird auf jeden Fall wieder Nachrichten von vielen neuen Fans zu beantworten haben.

DSDS 2018: Vera Teubert kämpft im Recall um das Ticket nach Südafrika

Vera Teubert

Vera Teubert

Vera Teubert aus Langwedel erreicht bei "DSDS" die nächste Runde. Sie möchte Dieter Bohlen mit ihrer Stimme überzeugen. Der findet die "mega".

Die Spannung steigt: Als eine von mehreren tausend Bewerbern hatte sich Vera Luise Teubert vor kurzem bei der Talentshow DSDS (Deutschland sucht den Superstar) bei RTL für den sogenannten Deutschland-Recall qualifiziert. Sollte die Langwedelerin auch diese Stufe schaffen, geht es für sie zur nächsten Vorentscheidung weiter zum großen Südafrika-Recall.

"Ja Vera, gut war es nicht", urteilte Jurymitglied Dieter Bohlen nach ihrem Auftritt und machte eine kurze Pause, um dann anzufügen: "Aber mega – du hast 1000 Prozent abgeliefert". Teubert fiel ein Stein vom Herzen. Hatte sie doch im Vorwege Bohlen sogar als Jury-Joker gewählt. "Entweder man überzeugt ihn oder kann es gleich lassen", war sie sich sicher. Auch wenn die junge Musikerin es bereits gewohnt ist, vor größerem Publikum zu singen, war sie vor ihrem Auftritt innerlich ziemlich aufgeregt. "Um einen herum singen sich viele warm – da bekommt man dann doch mit, wie stark die Konkurrenz ist".

Musik wird in der Familie der 27-Jährigen großgeschrieben. "Meine Urgroßtante war Opernsängerin, mein Großvater komponierte selbst am Klavier eigene Stücke und gab, wie auch mein Vater, früher Klavierunterricht", erklärt die Sängerin. Ihr Vater Andreas war es dann auch, der ihr die ersten Klavierstunden gab. "Das Notenlesen ist aber nicht so meine Welt – ich spiele lieber nach Gehör", gibt Teubert zu. Den Spaß am Singen haben auch ihre Geschwister für sich entdeckt. Während die Schwester Fenja dabei aber eher die Karaoke-Partys bevorzugt, hat ihr Bruder Jurek auf ihrem allerersten Song sogar eine Strophe gerappt.

Teubert singt bereits seit ihrer Kindheit. Mit zwölf begann sie, eigene Stücke zu komponieren, mit 13 sang sie ihr erstes Solo. Einer ihrer Songs schaffte es sogar bis in die Top Ten der R.SH-Sommerhits und wurde auf einer CD des Radiosenders veröffentlicht. Trotz ihrer sehr ausdrucksstarken und gleichzeitig feinfühligen Stimme hatte sie aber kaum Gesangsunterricht.

"Das habe ich mir selbst beigebracht", fügt die Musikerin an. Und während sie ihre eigenen Stücke auf den verschiedenen Musik-Plattformen im Internet präsentiert, kann man sie mittlerweile ebenfalls als Eventsängerin für Hochzeiten, Geburtstage und Feiern buchen. "Zwar sind meine Lieblingsgenres eigentlich Pop und Soul, ich bin aber für alles offen", betont sie. Dabei hat die Musik für sie eine ganz besondere Bedeutung. "Singen befreit nicht nur und macht glücklich – man kann damit ebenfalls sehr gut seine Emotionen ausdrücken".

Auch wenn Teuberts Fokus zurzeit auf der Musik liegt, nimmt sich die freiberuflich als Reitlehrerin arbeitende Pferdewirtin gerne Zeit für das Reiten. "Bei der Arbeit mit den Pferden muss man zwar konzentriert sein, kann aber gleichzeitig schön entspannen", schwärmt die junge Musikerin.

Update 17.3.2018: Vera hat es geschafft und darf nach Südafrika reisen.

DSDS 2018: Michel Truog bekommt die goldene CD von Dieter Bohlen

Michel Truog

Michel Truog

"Ich bin bei DSDS, weil es ein Sprungbrett ist und man damit was erreichen kann", so Michel. Der 26-Jährige macht gerade eine Ausbildung zum Maurer und tanzt in seiner Freizeit Breakdance. Doch seine große Leidenschaft ist das Singen.

Bereits vor fünf Jahren stellte der Schweizer sich der DSDS-Jury vor, bekam aber viermal ein Nein. "Ich glaube, ich war damals einfach viel zu nervös", erzählt Michel rückblickend. Auch seine Mutter Katharina denkt, dass ihr Sohn damals einfach noch nicht bereit war.

Aber jetzt ist die Zeit da, seinen Kindheitstraum zu erfüllen: "Er ist älter geworden und auch reifer. Er hat die letzte Zeit so viel geübt und ich finde ihn einfach phantastisch", erzählt sie stolz. Auch seine Freundin Vera steht hundertprozentig hinter ihm und ist sich sicher: "Ich denke, Michel wird bei DSDS sehr weit kommen. Aber egal wie weit er kommt, mir ist einfach wichtig, dass er Spaß dabei hat und es auch genießen kann." Mit dieser Unterstützung im Gepäck will er es noch mal wissen und wagt sich erneut vor die DSDS-Jury: "Ich will einfach noch mal die Meinung von Dieter Bohlen hören, das ist mir am wichtigsten!"

Und tatsächlich: Michel überzeugt Dieter Bohlen und bekommt die goldene CD von ihm. Damit überspringt er den Deutschland Recall und hat das Ticket nach Südafrika auf sicher.

Stewardess Lilianne Wolf will bei DSDS 2018 landen

Lilianne Wolf

Lilianne Wolf

Gerade mal 20 Jahre jung und schon so groß … 1,80 Meter ist Wahl-Düsseldorferin Lilianne Wolf, die gebürtig aus Osnabrück stammt.

Und mutig ist sie auch. Schließlich traut sie sich, bei "Deutschland sucht den Superstar" den Song "Skyfall" von Weltstar Adele vor Pop-Titan und Chefjuror Dieter Bohlen (63) zum Besten zu geben.

Damit will sie sich in der RTL-Sendung am Samstag (ab 20.15 Uhr) in den Recall singen. Und setzt dabei voll auf Bohlen, den sie als ihren Juryjoker ausgewählt hat.

Ob der liebe Dieter bei ihrem Gesang aus allen Wolken fällt oder sie musikalisch im siebten Himmel schweben lässt? Abwarten.

In der Luft jedenfalls hat sie Erfahrung: Lilianne arbeitete bis vor kurzem als Flugbegleiterin bei "Air Berlin". Die Airline gibt's bekanntlich nicht mehr (hier mehr zum letzten Düsseldorf-Flug der Fluggesellschaft lesen). Daher erwägt die Düsseldorferin, demnächst bei der Lufthansa anzuheuern.

"Aber jetzt konzentriere ich mich erst mal auf DSDS, wenn es klappt. Jetzt ist ja gerade der perfekte Zeitpunkt."

Update 3.3.2018: Lilianne Wolf hat es mit 3 "Ja" in den Deutschland Recall geschafft.

DSDS 2018: Jan Wächter und "Hasi" wollen Superstar werden

Jan Wächter

Jan Wächter

Der Nordfriese Jan Wächter ist am Sonnabend in der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" zu sehen.

"Deutschland sucht den Superstar" läuft am Sonnabend zur besten Sendezeit – eine Castingshow, in der junge und junggebliebene Talente vor einer fachkundigen Jury zeigen können, was in ihnen steckt. In der 15. Staffel ist ein Nordfriese mit von der Partie: Jan Wächter.

Aufgewachsen in Süderlügum und in Niebüll zur Schule gegangen, wohnt er seit knapp einem halben Jahr auf Nordstrand und ist beruflich bei der Allianz in Husum tätig. Wie sein Casting bei Dieter Bohlen & Co. verlief, ist morgen (17.) ab 20.15 Uhr auf RTL zu sehen.

Die Musik war dem "gefühlt 19-Jährigen" schon immer ein wichtiger Begleiter: "Während der Schulzeit habe ich Gitarre spielen gelernt und in einigen Bands mitgewirkt", sagt Jan. Er ist stolz darauf, dass er sich in dieser Zeit das Klavierspiel selbst beigebracht hat und auch Bass und Schlagzeug beherrscht. Vor und nach seinem Studium zum Betriebswirt war er zwei Jahre lang in Süderlügum als Tanztrainer für Hip Hop, Videoclip und Showdance tätig. Er hat zudem als Animateur auf einer spanischen Ferieninsel gearbeitet. Von daher konnte er in seinem bisherigen Leben schon ein wenig Bühnenerfahrung sammeln. Musikalisch probiert er sich gerne immer wieder neu aus. Davon zeugen einige selbstgedrehte Videos auf Facebook, Instagram und Youtube.

Im Gegensatz zu vielen anderen DSDS-Kandidaten verspürte er aber nie den Wunsch, die großen Bühnen der Welt zu rocken: "Ich habe einfach nur ganz viel Spaß an der Musik." Bei RTL beworben hat er sich schließlich, weil ihm von mehreren Seiten dazu geraten wurde. "Mensch, geh’ da doch mal hin", sagten auch seine engsten Freunde. Sie begleiteten ihn zum Casting, und auch sein persönliches Maskottchen, ein kleiner Stoffhase, war mit dabei: "Hasi hat mich schon bei vielen wichtigen Wegen erfolgreich begleitet", so sein Besitzer.

Natürlich schlotterten ihm ordentlich die Knie, als er – kritisch beäugt von der Jury um Poptitan Dieter Bohlen – seinen großen Auftritt hatte. Neben dem für seine bissigen Kommentare bekannten Chefjuror beurteilen in dieser Staffel der Musikproduzent Mousse T. und die Sängerinnen Ella Endlich sowie Carolin Niemczyk die Qualitäten der Kandidaten. Die wiederum dürfen vorab einen aus der Jury zu ihrem heimlichen Joker machen: Kommt es bei der Jury-Abstimmung für die Qualifizierung zum Recall zu einer Patt-Situation, so hat der persönliche Joker eine zweite und damit ausschlaggebende Stimme. Wächter entschied sich für die Frontfrau von "Glasperlenspiel": "Carolin passt vom Alter und vom Musik-Stil her am besten zu mir, und sie hat Pepp", begründete er seine Entscheidung.

Nachdem "Hasi" an ihrer Seite Platz nehmen durfte, sang er mit "Mädchen und Rabauken" von Pohlmann und "Hey" von Andreas Bourani zwei gefühlvolle Songs. Dabei wurde deutlich, warum er es ins Casting geschafft hat und dass er das nötige Gesamtpaket mitbringt: Man sieht ihm an, dass er vier- bis fünfmal pro Woche ins Fitnessstudio geht und Krafttraining macht. Dass er zudem Gitarre spielt und Lust hatte, im Casting deutsche Songs zu präsentieren, wurde ihm hoch angerechnet. "Jungs und singen. Die Mädels finden das doch cool", urteilte etwa Dieter Bohlen.

Die Atmosphäre im Studio und die vielen Vorab-Interviews beschreibt Jan Wächter als unterhaltsam: "Es war sehr spannend zu sehen, wie Fernsehen funktioniert, und wie die Promis so ticken." Einmal dabei zu sein, Gleichgesinnte zu treffen und ein paar berühmte Hände zu schütteln, das hat dem Nordfriesen riesigen Spaß gemacht und ihm zugleich ein paar völlig neue Eindrücke verschafft. Ob es am Ende für den Recall gereicht hat? "Das werden wir am Sonnabend wissen – einfach mal den Fernseher einschalten", sagt Jan Wächter schmunzelnd und meint, dass er mit seinem Leben derzeit sehr zufrieden ist.